Der Kapitän der Stampfmaschine

Auf und ab wogend bewegt sich die Führungskabine, bei jedem Schritt den das Ungetüm tut. Ich stehe an Ihrem ersten Front-Fenster und sehe wie die gut 500 Meter hohe Maschine ihren zerstörerischen Weg durch die Friedlichen Auen meiner Heimatstadt nimmt. Ein Fuß vor den anderen, jedes mal begleitet von einem Ohrenbetäubenden Einschlag, grade als ob Bomben auf das Tal niedergehen. …

oh schreck o graus oh große not, meine Kollegen, die sind tot! dabei hat alles so lustig angefangen,das schreien, flehen, ums leben bangen. doch letztendlich, und das wisst ihr auch,lebts sich schlecht mit messer in bauch. und so wars nur eine frage der zeit:Kollege tauscht Jeans gegen totenkleid.

die melkkuh wird gemolken. wie jeden tag,

sieh muht, wie jeden tag. oder: land-idylle auf itzlbitzlwunderknipsel, ein knödel rollt den gehweg entlang. man erkennt ihn an seinem gang, voll wucht marie gegen die türe drückt hilflos knatterndes wegrand-gestrüpp das einerlei trifft das sowieso. beide tragen gummischuh. der braten schmort im ofenrohr er kam sich noch nie so dämlich vor. wir wünschen johannes und droste viel glück hilflos …

lyrisches erbrechen.

•Stuhl• Seh ich Hundekot am Straßenrand, so bin ich außer Rand und Band, Ich tanze um den haufen Kot und rufe dabei: SAPPERLOT! welch lieblich braunes exkrement es gibt nichts was ich schöner fänd. Und so tanz ich, stundenlang um des Hundes Stuhlegang. -Johannes von Schnaatz (erschienen im Gedichtbands: Ideologie des Graubrots) •bommel mützen• es gäbe nichts was im Winter …