Das Finanzamt, Weihnachten und meine Schuldner

Ich bin ja was den deutschen Steuerdschungel angeht völlig unbedarft. Für Menschen wie mich gibt es Steuerberater. Dumm nur das, als zusätzlicher stock der einem vom Staat zwischen die beine geworfen wird wenn man sich selbstständig macht, die Umsatzsteuervoranmeldung Existiert. Deklariert als „schutz gegen scheinfirmen“ ist es für den Staat ganz offensichtliche einfach nur eine weitere art oft und schnell zu geld zu kommen, statt nur einmal im Jahr.

Doch sei jeder gewarnt der aus den Jahren vor seiner selbstständigkeit noch schnell die Einkommenssteuererklärung machen lässt und das geld auf sein privatkonto überweisen lassen möchte (es hat ja auf dem Betrieblichen Konto ncihts zu suchen). In diesem Fall (so bei mir geschehen) ändert das Finanzamt die für den eigenen Betrieb eingetragene Kontonummer auf das Privatkonto um. Wenn ich also vorher dem Fiskus eine Einzugsermächtigung für mein Betriebliches Konto erteilt habe um dort die Umsatzsteuer abzubuchen ist das ab diesem zeitpunkt nichtmehr möglich, da versucht wird vom privatkonto abzubuchen, für das keine Einzugsermächtigung vorliegt.

Fazit: mir flatterte eine dicke fette Mahnung ins Haus. Und Bei Mahnungen vom Finanzamt bekomme ich gleich graue haare und sehe schon die Schwarzmäntel meine Bude ausräumen, auf der suche nach schwarzgeld das ich am fiskus vorbeischieben wollte.

Tatsache ist das ich z.Z. grade soviel verdiene um nicht zu verhungern und nicht auf der straße zu landen. Ich habe mir da wahrlich eine tolle Zeit ausgesucht um das Ding zu starten. Alle leute haben angst um ihr geld, niemand will werbung machen weil „zur zeit ja eh NIEMAND was kauft“ das wäre „Rausgeschmissenes geld“.

Ich denke ich suche mir wieder einen festen Job, mit geregeltem einkommen und vom-leib-haltung des finanzamts.

Hinzu kommen die Nichtzahler. Ich habe mir heute eine Weihnachts- Karte ausgedacht, die all meine Schuldner erhalten. Der Text wird ungefähr so lauten:

„Weichnachten ist das fest des gebens, der Nächstenliebe und des gemeinsamen feierns. Ihnen gefiel es in diesem Jahr allerdings eher zu nehmen, als zu geben. Wäre es nicht viel schöner ohne schlechtes Gewissen die feiertage begehen zu können? Bezahlen Sie die von mir erbrachten Leistungen, damit auch für mich etwas unter dem Weihnachtsbaum liegt. Geben kann so erleichternd sein.“

wenn das nicht fruchtet komme ich selbst mit der Rute.

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