Der Kapitän der Stampfmaschine

Auf und ab wogend bewegt sich die Führungskabine, bei jedem Schritt den das Ungetüm tut. Ich stehe an Ihrem ersten Front-Fenster und sehe wie die gut 500 Meter hohe Maschine ihren zerstörerischen Weg durch die Friedlichen Auen meiner Heimatstadt nimmt. Ein Fuß vor den anderen, jedes mal begleitet von einem Ohrenbetäubenden Einschlag, grade als ob Bomben auf das Tal niedergehen.

Von außen muß es den Anschein haben GOTT wäre auf die Erde gekommen um die Apokalypse nun doch selbst in die Hand zu nehmen, nach dem alle vorangegangenen Versuche, von den Monchichis bis zu den Pokemons, nichts Apokalypse-taugliches eingebracht hatten.

Riesig ragt Sie in den Himmel, ständig Ihre Form verändernd, dabei sieht die unheilbringende Mechanik immer mehr einem Insekt ähnlich, noch undefinierbar, aber ich bin mir sicher das die verwandlung bald vollzogen ist.

Zeit den Plan umzusetzen.

Ich entsteige der Aussichtskuppel nach oben ins freie, wo mir ruß und dämpfe aus dem inneren der Machine kurz den Atem nehmen. Hier sehe ich auch zum ersten mal zurück, erkenne die Schneise der Verwüstung die wie eine überdimensionale Ackerfurche meinen bisherigen Weg kennzeichnet.

Doch das alles ist nicht mehr wichtig.
Wichtig ist nur das die Sonne vernichtet wird.
Mein schwarzes Cape Flattert im Wind, heute ist ein guter Tag.

(Hier endet leider diese überaus interessante Story, denn ich bin genau zu diesem Zeitpunkt aufgewacht. Ich bin froh noch so viel zusammen zu bekommen. Wobei mir die bedeutung dieses kruden Traums völlig abgeht. Auch warum ich die Sonne kaputt machen will liegt für mich völlig im dunkeln. Und dazu ein Schwarzes Cape? Hm, naja. Vieleicht fällt ja jemandem eine Interpretation ein.)

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