One Gun per child!

Was ist eigentlich aus dieser heroischen Aktion geworden, bei der IT-Branchenvertreter in vollkommen selbstloser Sankt Martin-Manier ganz Afrika Handkurbel-Laptops verhökern wollten?

„One Laptop per child“ heißt diese Aktion soweit ich mich erinnere… Es ist ja eine Bildungsprojekt, und Geld verdienen wollte ja auch niemand damit.

Ich wäre dafür den Waffenhändler Schreiber zu rehabilitieren und ein weiteres Projekt in Angriff zu nehmen:

One Gun per Child
Ich denke bevor man mit den B52-Samariter-Bombern massenweise Handkurbel-Laptops über Bürgerkriegszonen abwirft muß zu allererst die grundversorgung gesichert sein. Also: Gebt den Armen Waffen. In dem Fall: Gebt den Kindern Waffen.

Zur INtention: Jedem wird klar sein das man in einer von Kriegen geplagten Ödsteppe nicht einfach erscheinen, und den menschen sagen kann das sich gegenseitig totschießen eine schlechte idee ist. Grade dann nicht wenn man als Ersatz fürs mordend schwadronieren lernspiele am handkurbel-Laptops spielen soll.

Ich sehe es schon vor mir: beim gemeinsamen CAWADO spielen lernen die Buschguerllias wie man einen brennenden benzinschlauch an einem motocrossbike löscht, sich morgens als aller erstes seinen blaumann anziehen muß und das man abends nach dem disko Besuch gefälligst mit dem bus nach hause fährt.

…Man kann die Waffen also nicht einfach so wegnehmen, somit hat man nur die Möglichkeit für ein Gleichgewicht der Kräfte zu sorgen.

Hier setzt „One Gun Per Child“ an.

Ich werde das ganze noch ausarbeiten. Bis jetzt muß die Idee und eine günstig zu produzierende Handfeuerwaffe als Anschauungsobjekt reichen. „One Laptop Per Child“ hat es bisher auch nicht weiter gebracht.

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