die große kaffe entwöhnung

Mir ist grade, angeregt durch den schweren kaffe-entzug den grade die schreiberin eines meiner lieblingsblogs auf sich nimmt, eingefallen das ich mich schon garnichtmehr richtig daran erinnern kann wann ich aufgehört habe aktiv kaffe zu trinken, und wie das so war. (was für ein schachteliger Satz, wow)

Ich glaube es ist jetzt gut 3 Jahre her. Wir hatten grade den Saeco Kaffe Vollautomaten in der Firma aufgestellt bekommen. Also quasi den quell des glücks direkt vor die Nase, denn dieses Gerät hat den mit abstand besten Kaffe gebraut den ich in meinem ganzen leben getrunken habe. Und dementsprechend auch sehr viel davon. Ich glaube gegen ende waren es wohl sechs bis sieben Tassen am Tag. Zu jeder zweiten schön Kippe dazu. Hmm, lecker. (Auch etwas was ich mir abgewöhnen möchte, es aber nicht wirklich schaffe, grade wenn man in rauchender Gesellschaft ist, aber egal, weiter…)

Irgendwann sagte mein magen dann aber: „Herr D., bei der behandlung kündige ich hiermit den Pachtvertrag Ihres Körpers und ziehe aus.“ Als er merkte das er das nicht kann, weil er weder arme, noch beine, noch Kartons hat, und ihm von den anderen Organen niemand beim Umzug helfen wollte, beschränkte sich mein Magen auf schieren terror.

Alle Ärzte empfahlen mir Nieren- und Magentee, ruhe, wenig stress, nicht rauchen und ab und zu zur belohnung mal ein gummibärchen am wochenende, wenn ich ganz crazy drauf bin… ich habe einfach den kaffe aus meinem leben entfernt. Mein Magen terrorisiert mich zwar immernoch regelmäßig, aber einem ungesunden Lebensstil muß wohl irgendwo Rechnung getragen werden.

Und auf meinen Sonntagskaffe, nach einer zerstörerischen Nacht beim Herrn von und zu Sgarbato auf dessen Balkon zu sich genommen, will ich auch so nicht verzichten… auch wenn dann meißt der restliche Sonntag aus schmerzen besteht.

das ists wert.

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