Illegal Sachen Fälschen Part 2

Nachdem ich nun von 4 Personen angeschrieben wurde und nach Anleitungen, Tutorials und Lehrgängen zum Fälschen von Staatspapieren gefragt wurde hier nun Part 2 des Artikels, in dem ich ein Paar Fragen beantworte:

„Wie kamst du dazu?“:
Es war mein Älterer Cousin Mauricé der mich auf die Idee mit den Nigerianischen Pässen brachte. Er selbst ist Exilkubaner und konnte sich nie an das gestrenge Leben und die kalten Winter in Good Old Germany gewöhnen. Auf einer seiner Backpackreisen durch die Afrikanische Steppe leitete Ihn das schicksal (und ein paar Nigerianische konter-revolutionäre Rebellen mit Sturmgewehren) zu dem Land das er bald als seine zweite Heimat nennen würde: Nigeria. Nun ist es für einen Deutschen nicht leicht dort eine Arbeitserlaubniss zu ergattern. Der Nigerianische Staat verbietet es Weißen ohne Zulu-vorfahren überhaupt einen Hammer in die Hand zu nehmen. Nur unter strengen Auflagen ist eine Aufenthaltsgenehmigung zu erhalten, so durfte Mauricè z.B. nur an Wochentagen arbeiten die nicht auf „g“ enden, ein Auto war ihm ebenfalls nicht gestattet, und Fahrradfahren war nur genehmigt wenn er die Luft aus dem Vorderreifen lies.

Das war kein Zustand. Mauricé überlegte und als alle legalen Möglichkeiten sein Leben produktiver zu gestalten ausgeschöpft waren erinnerte er sich meiner, seinem Cousin aus Deutschland, der sich mit dem Fälschen aller möglichen Dinge (z.B. Rabattmarken für’n Herrenfrisör, Konzertkarten etc.) ein recht anschauliches Leben erschlichen hatte. So kam ich ins Spiel.

Nun ist das Fälschen von Staatspapieren eine Sache für sich. Es bedarf enormer Vorarbeit und Informationsbeschaffung um eine überzeugende Fälschung herzustellen. Doch Mauricé versprach mir ein lebenslanges Feriendomizil auf dem schwarzen Kontinent wenn ich ihm helfen würde, und wer mich kennt der weiß das ich Afrika nie widerstehen konnte. Das und die Aussicht das erlernte wissen für weitere Pässe nutzen zu können überzeugte mich letztendlich. Ich nahm die Arbeit auf.

„Können Sie mir Literatur Empfehlen?“:
Natürlich könnte ich das. Doch ein Buch übers Professionelle fälschen hat generell ziemlich niedrige Chancen einen Verleger zu finden, geschweigedenn in den Regalen der Buchhändler zu landen. Auch ist hier die Gefahr einer Fälschung zu unterliegen ungemein höher als bei anderen Sachbüchern.

„Haben Sie keine Angst vor der Polizei?“:
Angst vor der Polizei haben nur Verbrecher. Wobei ich zugeben muß das ich manchmal, wenn ich Nachts nach Hause komme und das ganze Haus ist dunkel und still, schon ein wenig Angst habe ein Polizist könnte sich in den Nischen meines Wohnzimmers versteckt haben. Auf mich in der Dunkelheit wartend, lauernd, seine großen Schneidezähne an einem alten Tuch wetzend. Aber das sind alles Ammen-Märchen. Polizisten gibt es nur im Film.

„Kann man damit (dem Nigeria-Pass) reisen?“
Mann kann auch mit einer Scheibe Fleischwurst im Portmonee reisen. Gar kein Problem. Nehmen Sie allerdings die mit Gesicht, das erschwert den Zollbeamten die Arbeit und bringt Ihnen kostbare Sekunden sich eine passende Geschichte dazu Auszudenken. Will Ihnen beim besten Willen keine Erklärung für diese Situation einfallen, stopfen Sie sich geschwind die Wurst in den Mund und leugnen Sie jemals versucht zu haben damit durch den Zoll zu kommen.

„Helfen Sie mir mein Abschlusszeugniss zu fälschen?“
Die Gedankliche verstrickung dieser Frage kann man nur mit einem Lächeln beantworten. Denn hätten Sie ihr Abschlusszeugniss nicht versaut würden Sie mich garnicht erst nach Hilfe fragen. Zum einen weil sie dann Intelligent genug wären den Sinngehalt meiner Ausführungen richtig einzuordnen. Zum anderen weil Sie es mit einem guten Zeugniss garnicht nötig hätten nach dessen gefälschter Aufwertung zu fragen.

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