Frage an den Devox:

Devox, Die Welt wird von Zombies überflütet. Wie sieht in diesem Fall dein Plan für die nächsten 5 jahre aus?

Eine ähnliche Frage habe ich bereits beantwortet, eine überarbeitete Version davon findet sich hier :
http://devox.myblog.de/devox/art/6495929/Frage-an-den-Devox-Wie-bereite-ich-mich-am-besten-auf-die-ausrottung-

Doch gefragt ist ja mein persönlicher Plan für diese turbulente Zeit. Und das diese Zeit kommen wird ist klar, egal ob es Zombies, Aliens oder die Maschinen sind, welche uns das Leben schwer machen, oder der Mensch sich in wilder Anarchie selbst dezimiert.

Ich gehe davon aus das obig genannte Antwort bereits gelesen wurde, deshalb lasse ich die Vorbereitungen aus. Gehen Sie davon aus das wir alles getan haben um eine kleine Gruppe Menschen zu versorgen und zu schützen. Nun müssen wir eine Entscheidung treffen: Suchen und helfen wir anderen Leuten, denen es evtl. nicht so gut geht wie uns, oder vertreiben und erschießen wir einfach alles und jeden was sich vor unserer Nase so bewegt.

Beides hat vor und Nachteile:
In Anarchistischen Zuständen ist sich jeder selbst der nächste. Bieten Sie jedem Fremden Ihre Hilfe an, haben Sie schneller eine Nagel-Keule in der Schläfe als Sie gucken können.
Auch wird es zu Überfällen auf Ihr Lager kommen, oder noch schlimmer: Bettler, die um Ihr Lager campieren. Eine gesunde Portion Misstrauen und Vorsicht sind anzuraten.

Jedoch werden sich all diese Strapazen lohnen, wenn wir die ersten treuen Gefolgsleute aus den Reihen von ein paar Geretteten rekrutieren. Dies ist ein Lebensnotwendiger Prozess. Denn man muss bedenken: Die Gesellschaft wie wir sie kennen existiert nicht mehr. Kein Schreiner, kein Metzger, kein Bäcker kein KFZ-Mechaniker und auch keine Werbegrafiker (ach wie schade drum). Bis auf zuletzt Genannte wird man diese kompetenten Mitmenschen schmerzlich vermissen. Und sei es nur um ein Gewürzregal zu fertigen, oder den Vergaser des Zombie-Busters neu einzustellen.

Wächst die Gefolgschaft, wächst also auch unsere Kompetenz und Flexibilität mit der misslichen Lage umzugehen, und somit unsere Überlebenschancen. Durch die folgende Säuberung & Sicherung angrenzender Häuser wird sich nach und nach eine Gemeinschaft entwickeln die im trostlosen Ödland der Zombie/Aliens/Machinenapokalypse Hoffung gibt und das überleben nicht ganz so sinnlos macht.

Entscheiden Sie sich dazu alles und jeden umzubringen der irgendetwas besitzt das sie gerne hätten werden sie sich damit schnell einen Ruf zulegen der es Ihnen schwierig machen wird neue Freunde zu finden. Ganze Familien abzuschlachten weil man deren Gaskocher braucht, ist nicht anzuraten und wenn, dann bitte Nachts.
Auch ist es nicht dem eigenen Ruf zuträglich, die Köpfe der gefallenen Gegner in einem Sack mit sich herumzutragen.

Doch natürlich können Sie davon auch Profitieren: Ohne Gefährten haben sie wesentlich weniger Scherereien genügend Nahrungsmittel aufzutreiben, schließlich bliebe die Gruppe eher klein, Sie haben immer ausreichend Bewaffnung & Munition, Sie können rülpsen und furzen ohne das es jemanden stört (und wenn doch, erschießen sie ihn).

Mein weg wäre dies jedoch nicht. In 5 Jahren hätte ich eine ca. 100 bis 200 Mann (und Frau) starke Truppe, in einem zum größten Teil von Gegnern gesäuberten Areal, Nahrung durch Ackerbau und Viehzucht (das müssen allerdings andere tun, nicht ich) und schlagkräftige Waffenvorräte für die Ernstfälle. So ließe es sich doch leben, oder nicht?

Aber Devox, dein Plan zu überwindung der Apokalypse ist unausgereift und nicht zu ende gedacht. Wie willst du das ändern?

Ob meine Pläne unausgereift sind werden wir feststellen wenn du am siebzigsten Tag nach der Katastrophe an die hölzernen Pforten meines Camps klopfst, und ich dich von oben aus verhöhne & mit Fischköpfen bewerfe.

Diese Fragen wurden mir über http://www.Formspring.me/Devox gestellt. Fragen aus denen gute Texte entstehen werden auf www.devox.de gefeatured, stell mir auch eine Frage!

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