die infernalische submatrix der spameinträge

In Zeiten wie diesen in denen sich wieder vermehrt Menschen dem Götterglaube widmen (ist dem so? keine Ahnung, ich hielt es für eine gute Einleitung für ein aus der Luft gegriffenes Thema) will auch ich bei diesem Thema nicht zurückbleiben.

Doch handelt meine Theorie nicht etwa von Göttern und dem Sinn dahinter, das wäre ja schnell behandelt. Nein, ich habe Eine Theorie die viel tiefgreifender auf unser tägliches Leben Einfluss nimmt als der glaube an höhere mächste. Ich spreche von tieferen Mächten. Mächte, so dunkel und grausam wie sie nur der teuflischste Höllenschlund selbst gebären könnte: das Internet.

Die Entstehung des Internets gestaltet sich ähnlich wie so manche Schöpfungsgeschichte: Irgendjemand sprach es werde licht und wenig später erblickte der erste, damals noch der Wissenschaft und dem Militär vorbehaltene Datenaustausch das licht der Welt. Wir spulen etwas vor, das Internet war nun nicht mehr nur Einzelnen vorbehalten und schon bald war es vorbei mit dem unschuldigen spiel; Man biss in den Apfel der finanziellen Versuchung und ließ die Onlinewerbung ins Paradies, wo diese sich ausbreitete wie ein Geschwür und nach einiger zeit den Bewohnern glaubhaft vermittelte das ohne sie kein bestehen des Paradieses mehr möglich sei.

Die Bewohner nahmen es klaglos hin, längst hatten sie sich an die optischen Wunden gewöhnt die die Banner in die Webstein rissen, sie hatten es akzeptiert das Ihre E-Mail Postfächer überquollen von den Ausscheidungen der Seuche: SPAM, der Fluch aus dem Orkus. Sie hatten den Blick dafür verloren das Ihr einst so strahlendes Paradies des freien Datenaustauschs zu einem verkommenen Ort des Grauens mutierte.

Soviel zur Entstehung der Misere, dies ist alles hinlänglich bekannt. Doch wir wollen ein Sympthom eingehender beleuchten: Den SPAM.

to be continued soon…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.