Spezialexekution

Update: Antwort von Herrn ö2 und mir weiter unten

Ich habe das lange nicht mehr gemacht, doch ein neuer Kommentar hier auf dem Blog schreit geradezu nach einem verbalen Kopfschuss.

Zu meine Kampf mit O2 und dessen Darstellung schrieb jemand der sich nicht traut einen Namen oder sonst etwas zu nennen (er verwendete das Kürzel „ö2“):

“ ö2 (21.6.10 18:51)
Wer kauft sich auch n Palm und geht so bescheuert und assigst mit Geschäftspartnern um. =) „

In diesem kleinen Stück Text steckt soviel „Arrrrr.“ Das ich es nicht in Worte fassen kann.

Doch fangen wir an:

„Wer kauft sich auch n Palm“

– Erstmal zeigt uns der Anonyme Herr „ö“ was er von Palm hält, vermutlich um mich in irgendeiner verdrehten Weise lächerlich zu machen, was natürlich nicht funktioniert, denn das Publikum bei dem dieses „Firme-bashing“ normalerweise auf zuspruch stößt gibt es hier nicht.

Die gesamte Aussage ist als Frage Formuliert, allerdings ohne Fragezeichen, was Sie zu einer Rhetorischen Frage machen soll. Dazu müßte Sie allerdings wertfrei in den Raum gestellt werden. Und Wertung haben wir hier leider ein wenig zu viel:

„und geht so bescheuert und assigst“ -STOP, bescheuert und assigst? redet der Werte Herr jetzt von O2, die mir 116 Euro genommen hatten und die nur unter massivem Druck fähig waren mir nach einem halben Jahr diese wieder zurück zu zahlen? Oder Reden wir von den „Kundenbetreuern die nichts lesen was man Ihnen schickt? Falls Herr Anonym damit allerdings mich meint, so hat der den Text offensichtlich nicht gelesen, oder er ist einer von der Sorte die sich im Leben alles gefallen lassen. In beiden Fällen wird er mir nicht sympathischer.

Es ist unschwer nachzuvollziehen das ich in den Anfängen des Kontakts mit o2 noch relativ freundlich agierte. Böse wurde ich erst als klar wurde wie viel Aufmerksamkeit man meinem Fall schenkt; nämlich nicht die geringste.

Der Krönende Abschluss von Herrn ö2’s Kommentar bietet allerdings:

„mit Geschäftspartnern um. =) „

Oho! Geschäftspartner. Soso, Geschäftspartner. Aha! ….
Sorry, ich bin offensichtlich noch nicht in der Welt angekommen, in der ich jeden Hinz und Kunz der mir Scheiße verkauft als meinen „Geschäftspartner“ bezeichne. Heißt das in Zukunft dunkler Anzug zum Bäcker? Imagebroschüre vom Rohrfrei-Dienst? Frischer Kaffe und Gebäck für den Mann vom Baumarkt? Ist jetzt alles B2B? Oder nimmt sich da jemand einfach zu wichtig? Oder wollte da jemand einen Satz rund beenden? Dann hätte der Strahlemann-Smily dahinter weg gemusst, sorry.

Also Herr Anonym „ö2“ wie du siehst nehme ich mir explizit Zeit für jeden meiner Kommentatoren.

Update
Teil 2:

Es geht weiter, Herr ö2 schrieb mir in den Kommentaren zurück und ich nutze mal die Mittagspause um meine Gestern Abend verfasste Antwort zu posten.

Doch zuerst Herrn ö2’s Antwort:

Jemand mit dem wunderbar häßlichen Namen „devox“ braucht sich gar nicht erst über meine Namenswahl für einen Kommentar auf einem unbedeutenden Blog zu echauffieren. :-)

Jemand, der sich an Weihnachten ein Palm zulegt, also auch nicht einmal ein halbes Jahr in der Vergangenheit, scheint von sinnvollem, wohlüberlegtem Produktkauf in Art und Zeitpunkt keine Ahnung zu haben. Dann soll er sich auch nicht über Komplikationen wundern. Ja, Sie sind bescheuert und assigst mit dem Service Ihres Geschäftspartners umgegangen. Erst einmal hat dieser Service auch nur Menschengestalt, hat gewisse Arbeitszeiten, ein gewisses Pensum zu erfüllen und all den Stress, den Sie sicherlich ebenso haben. Wenn Sie sich drüber aufregen, wenn diese Serviceleute, die sicherlich nicht nur Sie bearbeiten müssenn, etwas länger für die Abwicklung benötien oder Arbeit weiter reichen, dann muß man sich bein Ihnen „Arrrrr“ tönend in die Faust beißen. O2 hat Sie allein außerdem nicht im geringsten nötig. Ebenso wird der Service nicht von jetzt auf gleich Zugang zu finanziellen Angelegenheiten der Firma haben, ebenso diese zu den Mechanismen der Partnerbank.

ö2 again (22.6.10 19:35)
Alles muß geprüüft werden. O2 wird sicher auch nicht einfach so wildfremden Personen Geld zurück geben für Leistungen, die aus Sicht der Firma nunmal erbracht wurden. Das Kontrolle und deren Wege intern nunmal dauern können, ist allgemein bekannt. Liefern Sie selbst zum Beispiel Ihre Steuererklärung sofort zum ersten möglichen Forderungstag dem Finanzamt vor? Inklusive Postweg? Ihrem Geschäftspartner gehts nicht ähnlich. Ah ja, Geschäftspartner. Sie sind mit der rechtlichen Person O2 ein Geschäft eingegangen. Sie erhalten gegen Geld eine Leistung. Das nennt man Geschäft oder Transaktion, scheißegal, ob es dabei nur um 3 ct geht oder Sie O2 für ihr Palm und ihr Netznutzungsrecht nackt auf deren Servicetischen rumtanzen. Auf letzteres kann O2 gerne verzichten. Hat alles nichts mit schwarzen Anzügen zu tun, ist ein ganz normales, deutsches Wort für solche Personen. Ihren überkolorierten Schreibstil können Sich dabei gerne sonstwo hinfingern, besonders in Briefen. Da hat sowas rein gar nichts zu suchen und Sie brauchen sich obendrein nicht wundern, daß man Sie bei O2 weniger ernst nimmt oder Sie hinten anstellt, erst recht mit Ihrer Rechtschreibung, die sich nichtmal oben im Keller blicken lassen kann. Gratulation für Ihr Gefühl für Vorgänge.

Mit diesem Text lasse ich mir Ihre armweiten Gedanken ebenso nicht gefallen und zeige Ihnen, ich nehme mir ebenso explizit Zeit für solche unbedeutenden Existenzen wie Sie. Einen gelungenen Abend mit Ihrem Palm-Missgriff wünsche ich.

[Zufallsnetzwerkname bitte einsetzen]

Herr Devox Antwortet:

Interessant, Interessant. Der Einzige der in unserem kleinen
Zwiegespräch hier es für nötig erachtet unter die Gürtellinie
zu schlagen sind Sie, Herr ö2. Schon im ersten Absatz müssen Sie mir erst mal klar machen wie „hässlich“ mein Name ist und wie „unbedeutend“ mein Blog ist. Das dieser Einstieg Ihre folgende Belehrung über das gebahren gegenüber anderen Ad-Absurdum führt ist anscheinend egal.

Auch Ihren Ausführungen über unüberlegten Produktkauf kann ich nicht ganz folgen. Erst war es das Produkt selbst das Ihnen offensichtlich nicht passte, nun ist es der Zeitpunkt der „unüberlegt“ war.

Wir leben, Ihr Gott sei gepriesen, nicht in der Planwirtschaft. Ich kann mir kaufen was immer ich will, zu jedem Zeitpunkt.
Ich hätte mir auch einen alten C-Netz Handapparat kaufen können und es wäre egal, denn ich habe die Freiheit der Auswahl. Ein Seegen den der Kapitalismus mit sich brachte.

Und zu den Komplikationen die sich daraus ergeben:
Tja. Mehr kann man da wohl nicht sagen.
Wenn ein Anbieter mir etwas verspricht und Geld dafür von mir nimmt dann muss er liefern. Punkt. Ich habe durchaus Verständnis für Verzug wegen Umständen die niemand voraussehen konnte. Aber soweit ich die Christen kenne ist Weihnachten jedes Jahr, also sind Stoßzeiten planbar.

Ihr Verständnis für den „Service“ ist rührend, wirklich, vielleicht sollten Sie mal zu einem der Callcenter fahren und ein paar der Angestellten ganz feste drücken, vielleicht ein paar Blumen…

Ich persönlich sehe das realistischer: Auf den Bildschirmen der Callcenter-Angestellten gibt es eine Software die den Leidensweg (Auch Korrespondenz genannt) des Kunden Protokolliert. Dort wird jeder Anruf, jede E-Mail, jedes Fax vermerkt, mit Eingangsdatum pipapo. Das ist auch der Grund warum auf allem die Kundennummer stehen muss.

Dieses System hat den Vorteil das ein Kunde keinen spezifischen Ansprechpartner braucht, sondern jeder Mitarbeiter sofort im Bilde ist, den man an der Strippe hat. In der Theorie.

In der Praxis muss man selbst am Telefon dazu auffordern diesen Fallverlauf zu überfliegen. In jeder E-Mail des Supports wird klar das man dies nicht tut. Ich musste insgesamt ca. 20 Mal den Fall darstellen. Und das mir beim 5. mal der Hals platzt ist in meiner emotional geprägten Ansicht der Welt nur verständlich. Und ich denke selbst Sie müssen zugeben das ein halbes Jahr recht lange für eine Rückzahlung ist, deren Unrechtmäßigkeit ich DIREKT gemeldet hatte.

Der Vergleich mit dem Finanzamt ist gänzlich schlecht gewählt. Dort habe ich keine schriftlichen Bekenntnisse abgegeben, in denen es heißt dass die Formulare / aka das Geld „unverzüglich zum **.**. gezahlt wird“ etc., tue es dann doch nicht, melde mich bei niemandem, bestreite dann irgendetwas verschickt zu haben und fordere das Finanzamt auf mir den Sachverhalt per Fax zu beweisen.

Im übrigen benutze ich Elster.

Und zum Geschäftspartner: Die Definition ist mir klar, aber das wissen Sie. Ich persönlich finde es einfach nur Affig eine solche Ausdrucksweise außerhalb des B2B zu verwenden. Ach ja, warum ich nackt auf Tischen herumtanzen soll ist mir erneut schleierhaft.

Mein „überkolorierten Schreibstil“ ist mein Markenzeichen, auch wenn mein Leser/Zuhörerkreis überschaubar ist. Ob Sie mir sagen ich sollte ihn mir irgendwo hinstecken ändert daran nichts und zeigt nur wieder das Sie versuchen mein Handeln ins lächerliche zu ziehen.

Und auch hier nochmal: Böse wurde ich erst als ich den Sachverhalt zum 5. mal schilderte und mir daraufhin Antworten gegeben wurden die diese Schilderungen gänzlich ignorierten.

Zur Rechtschreibung habe ich schon des öfteren referiert, bitte durchforsten Sie zu dem Thema das Archiv. Im übrigen sind Sie darin wohl auch kein Großmeister.

Und danke für die „Gratulation für mein Gefühl für Vorgänge.“ Ich denke in Zeiten in denen Unternehmen Privatmenschen Geld schulden und freiwillig nichts davon hergeben wäre etwas mehr „kolor“ im „Geschäftsgebaren“ durchaus zuträglich. Ein „SOFORT!“ hier, eine Tirade da, und offensichtlich funktioniert es so besser. Traurig, aber ich habe diese Welt nicht erschaffen (wäre dem so gäbe es Menschen wie Sie nicht,.. kleiner Scherz. )

Daraus das Sie mir am Ende nochmal sagen müssen für wie unbedeutend Sie mich halten und sie sich wünschen das mein Palm ein Missgriff war, kann jeder selbst seine Schlüsse über ihren gefestigten Charakter ziehen Nur soviel: Ich kann mir kein besseres Mobiltelefon wünschen.

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