Fragen an den Devox: „Sex, Sex und wie ich das Basejumping erfand“

Wiedermal kamen ein Paar Fragen an den „Sex, Gardening and Druckerpatronen Guru of the Year 2001 – Devox“ in mein Formspringpostfach geflattert. Ich habe 3 davon mit verbundenen Augen ausgewählt und beantwortet. Dann fiel mir auf das ich ohne Augenlicht nur sehr leidlich tippen kann. Ich verwarf alle Antworten (hauptsächlich weil niemand mehr wußte was ich da eigentlich schreiben wollte) und begann von neuem, bei Tageslicht. Hier ist das Ergebniss.

Frage 1:
„Ist Körbchengröße bei der Damenwahl ein Kriterium?“

Da verhält es sich wie beim Autokauf: Habe ich was perfektes für mich gefunden und es hat dann auch noch Klimaautomatik, ist das eine nette Dreingabe, wäre aber nie kaufentscheidend.

Frage 2:
„Wie verführe ich einen mann idiotensicher?“

Einen heterosexuellen Mann muß man nicht verführen, das tut er bereits mit Ihnen in seinem Schädel, wenn Sie auch nur einen hauch besser aussehen als die Norm. Sogar wenn Sie aussehen wie die Norm und nur von sich behaupten besser auszusehen stehen Ihre Chancen immens hoch.

Sagen Sie ihm einfach, in einer passenden Situation, das sie gerne mal mit ihm Schlafen würden. Ja, es ist wirklich so einfach. Die wenigsten Männer sagen in so einem Fall „Nein, nie und nimmer könnte ich das mit meinem Gewissen vereinbaren!“ oder „Was fällt dir ein? *Ohrfeige*“. Diese Reaktionen gibt es faktisch nur bei Frauen.

Wenn er auf Ihren Vorschlag hin allerdings nur irritiert schaut wie ein Reh vor dem Abschuss und auch ein sachliches „das war kein scherz, hättest du lust?“ Ihrerseits nur zu gebrabbelten peinlichkeiten seinerseits führt, sollten Sie von der Idee abstand nehmen. Der Sex hätte dann vermutlich sowieso das Prädikat „verzichtbar“ verdient…

Also. Wenn Sie nicht gerade aussehen wie die letzte Trümmerfrau ist Offenheit, Freundlichkeit und Berechnung der weg zur gelebten Promiskuität.

Frage 3:
„wie kamst du zum basejumping?“

Das war 1989, ich war damals als Betonagen-Inspektör für die HighRise Architecture and Guns Corp. tätig. Ich weiß nicht mehr genau weshalb, aber ich stürzte vom Bambusgerüst des Guangzhou Towers bei China, als ich mich in einer Bauplane verfing. Was ich zuerst als perfiden Witz des chinesischen Gottes empfand (und sie müssen zugeben das es recht amüsant ist kurz vor dem Tot nochmal eingewickelt zu werden) stellte sich als meine Rettung, und ein paar Jahre später, als Fallschirme erfunden wurden, auch als Trendsportart heraus. Auch wegen dem Internet.

Ich springe im übrigen nur noch selten, wenn ich Zeit habe. An Fallschirme konnte ich mich aber nie gewöhnen, für mich ists immer noch die Bauplane……

Diese Fragen wurden mir über http://www.Formspring.me/Devox gestellt. Fragen aus denen gute Texte entstehen werden auf www.devox.de gefeatured, stell mir auch eine Frage!

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